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Ulli Potofski: Letzter Wunsch und Vermächtnis der Reporterlegende

Es gibt Nachrichten, die einen innehalten lassen. Als bekannt wurde, dass Ulli Potofski, die Stimme des Fußballs bei Sky, im Alter von 73 Jahren an Leukämie gestorben ist, war die Trauer groß. Doch die Geschichte endete nicht mit seinem Tod – sie nahm eine Wendung, die zeigt, was Gemeinschaftsgeist bewirken kann.

Geburtsdatum: 7. Juli 1952 ·
Sterbedatum: 2. August 2025 ·
Alter bei Tod: 73 Jahre ·
Todesursache: Leukämie ·
Letzter Wunsch: Bestattung auf dem Schalker Fan-Feld ·
Beruf: Sportmoderator und -reporter

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
3Zeitleisten-Signal
  • 7. Juli 1952: Geburt in Gelsenkirchen (ZDFheute)
  • 2. August 2025: Tod an Leukämie in Krefeld (ZDFheute)
  • 22. August 2025: Beisetzung auf dem Schalker Fan-Feld (Sky Sport (Sportfernsehen))
4Wie es weitergeht

Sieben Fakten, ein Muster: Ulli Potofskis Leben war geprägt von seiner Heimatverbundenheit und seiner Leidenschaft für den FC Schalke 04 – eine Bindung, die bis über den Tod hinaus reichte.

Merkmal Wert
Vollständiger Name Ulrich „Ulli“ Potofski
Geboren 7. Juli 1952, Gelsenkirchen
Gestorben 2. August 2025, Krefeld
Todesursache Leukämie
Beruf Sportmoderator, -reporter, Buchautor
Bekannt für Fußballübertragungen bei Sky
Letzter Wunsch Bestattung auf dem Schalker Fan-Feld

Was ist mit Ulli Potofski passiert?

Ulli Potofski starb am 2. August 2025 im Alter von 73 Jahren in Krefeld. Die Todesursache war Leukämie, wie ZDFheute (Nachrichtensender) unter Berufung auf seine Lebensgefährtin berichtete. Er war bis zuletzt als Sportmoderator aktiv und hatte eine geplante Knochenmarkspende, die für Mitte August vorgesehen war, nicht mehr erhalten können – sie kam wegen seines Todes nicht mehr zustande.

Welche Krankheit hatte Ulli Potofski?

  • Leukämie (Blutkrebs) – eine bösartige Erkrankung des blutbildenden Systems (ZDFheute)
  • Potofski durchlief mehrere Behandlungszyklen, verließ das Krankenhaus Mitte Juli noch einmal für zwei Wochen, musste aber kurz darauf zurückkehren (ZDFheute)
Die Tragik

Eine geplante Knochenmarkspende hätte Potofski retten können, doch die Leukämie war zu weit fortgeschritten – die Spende kam nicht mehr zum Einsatz.

Wie alt wurde Ulli Potofski?

Mehrere Medien, darunter WEB.DE (Nachrichtenportal), bestätigten ein Alter von 73 Jahren zum Zeitpunkt seines Todes. Er wurde am 7. Juli 1952 in Gelsenkirchen geboren.

Fazit: Ulli Potofski verlor seinen Kampf gegen die Leukämie im Alter von 73 Jahren. Für die Fußballgemeinschaft bedeutet sein Tod den Verlust einer unverwechselbaren Reporterstimme.

Die Implikation: Selbst ein jahrzehntelang aktiver Sportreporter kann durch eine plötzliche Erkrankung aus dem Leben gerissen werden, bevor geplante Behandlungen greifen.

Was war der letzte Wunsch von Ulli Potofski?

Sein letzter Wunsch war die Bestattung auf dem Schalker Fan-Feld, einem besonderen Friedhof für Fans des FC Schalke 04, der rund zwei Kilometer von der Veltins-Arena entfernt liegt (t-online (Nachrichtenportal)). Die Kosten für die Beisetzung – laut Berichten für ein Urnengrab rund 2.800 Euro statt der üblichen 7.000 Euro – wurden durch Spenden von Fans und Wegbegleitern gedeckt (Frankfurter Rundschau (überregionale Tageszeitung)).

Wer hat die Beerdigung von Ulli Potofski bezahlt?

Die Stiftung Schalker Markt organisierte eine Spendenaktion, nachdem bekannt geworden war, dass Potofski zuletzt in bescheidenen Verhältnissen lebte. Die Summe reichte aus, um die Beerdigung zu finanzieren (Express (Kölner Boulevardzeitung)).

Wo wurde Ulli Potofski beigesetzt?

Die Beisetzung fand am 22. August 2025 auf dem Fan-Feld des FC Schalke 04 in Gelsenkirchen statt. Rund 150 Menschen verabschiedeten sich von ihm. Seine Urne hatte die Form eines Fußballs (RP Online (Regionalzeitung)).

Welche Verbindung hatte Ulli Potofski zu Schalke 04?

Potofski war ein bekennender Schalke-Fan. Nach Angaben seiner Lebensgefährtin wollte er sogar seine Schalke-Handtücher in den Vereinsfarben mit ins Krankenhaus nehmen (Süddeutsche Zeitung / dpa (Nachrichtenagentur)). Der Verein würdigte ihn nach seinem Tod als treuen Fan und Reporter.

Fazit: Der letzte Wunsch von Ulli Potofski wurde durch die Solidarität der Schalke-Fangemeinschaft und die Stiftung Schalker Markt ermöglicht. Für die Hinterbliebenen bedeutet dies eine enorme Erleichterung – und ein starkes Zeichen praktischer Nächstenliebe.

Was dies bedeutet: Die Fangemeinschaft erwies sich als verlässlicher Rückhalt, als der Sportreporter in seiner letzten Notlage keine institutionelle Unterstützung fand.

Hat Ulli Potofski Kinder?

Ja, Ulli Potofski hinterlässt eine Tochter. Über sein Privatleben ist jedoch wenig bekannt. Dies bestätigt die ZDFheute-Berichterstattung.

Wer war Ulli Potofskis Lebensgefährtin?

Seine langjährige Lebensgefährtin wird in mehreren Medien namentlich nicht genannt, da die Familie Privatsphäre wünschte. Sie war es, die in den letzten Monaten an seiner Seite war und nach seinem Tod die Beisetzung koordinierte (Süddeutsche Zeitung / dpa).

War Ulli Potofski verheiratet?

Es gibt keine öffentlich zugänglichen Informationen über eine Eheschließung. Die Beziehung zu seiner Lebensgefährtin war offenbar nicht standesamtlich besiegelt.

Der blinde Fleck

Die mediale Aufmerksamkeit konzentrierte sich auf Potofskis Tod und den letzten Wunsch – sein Privatleben blieb weitgehend unberührt. Für Reporter und Fans heißt das: Es gibt noch viele unbeantwortete Fragen zu seinem Leben jenseits der Kamera.

Die Konsequenz: Wer Potofskis Lebensgeschichte vollständig verstehen will, stößt an die Grenzen der öffentlichen Berichterstattung.

Wie reagierte die Fußballwelt auf Ulli Potofskis Tod?

Zahlreiche Fußballvereine und Weggefährten äußerten ihre Trauer. Der FC Schalke 04 würdigte ihn als treuen Fan und Reporter. Auch Sky, sein langjähriger Arbeitgeber, gedachte seiner. Die Tagesschau (Nachrichtensendung) widmete ihm einen Nachruf, der seine Bedeutung für die Fußballberichterstattung hervorhob.

Welche Vereine und Persönlichkeiten kondolierten?

  • FC Schalke 04 – „Ein großer Schalker und eine Stimme des Fußballs“ (t-online)
  • Sky Deutschland – „Wir verlieren einen geschätzten Kollegen und Freund“ (Sky Sport)
  • Zahlreiche Fans organisierten spontane Trauerbekundungen auf Social Media

Gab es eine öffentliche Trauerfeier?

Express (Kölner Boulevardzeitung) berichtete, dass die Beisetzung im kleinen Kreis stattfand, aber die Anteilnahme der Öffentlichkeit groß war. Der Schalker Fan-Feld wurde in den Tagen danach zu einer Pilgerstätte für Fans.

Die Lehre

Die Fußballgemeinschaft hat gezeigt, dass sie ihre eigenen Helden nicht vergisst – selbst wenn diese am Ende ihres Lebens in bescheidenen Verhältnissen leben. Für andere ehemalige Sportreporter könnte dies ein Präzedenzfall sein, der auf strukturelle Unterstützung drängt.

Der Präzedenzfall: Potofskis Schicksal könnte eine Debatte über die Altersabsicherung freiberuflicher Journalisten auslösen.

Wieso verarmte Ulli Potofski?

Potofski lebte zuletzt in bescheidenen Verhältnissen. Ursache waren offenbar hohe medizinische Kosten aufgrund seiner Leukämieerkrankung sowie rückläufige Einkünfte aus der Berichterstattung. Frankfurter Rundschau (überregionale Tageszeitung) zitierte Vertraute, die von „offenbar verarmt“ sprachen – ein offizieller Beleg liegt jedoch nicht vor.

Warum hatte Potofski kein Geld mehr?

  • Seine Einkünfte aus freier Mitarbeit – vor allem als Fußballkommentator – waren alters- und krankheitsbedingt zurückgegangen
  • Keine nennenswerten Vermögenswerte oder Rentenansprüche aus der langen Selbstständigkeit

War Ulli Potofski krankheitsbedingt arbeitsunfähig?

Ja, in den letzten Monaten konnte er wegen der Leukämie nicht mehr arbeiten. Eine geplante Knochenmarkspende sollte ihm eine Rückkehr ermöglichen, doch die Krankheit schritt zu schnell voran (ZDFheute).

Fazit: Die finanzielle Not von Ulli Potofski ist ein unrühmliches Beispiel dafür, wie schnell ein langjähriger Profi aus der Medienbranche in Altersarmut geraten kann. Für freiberufliche Sportreporter in Deutschland zeigt sich hier ein systemisches Problem: fehlende Absicherung im Alter und bei Krankheit.

Die Systemfrage: Freiberufliche Sportreporter in Deutschland stehen häufig ohne ausreichende Absicherung da, wenn Krankheit oder Alter die Berufsausübung unmöglich machen.

Zeitleiste: Stationen eines bewegten Lebens

  • 7. Juli 1952 – Geburt in Gelsenkirchen
  • 1970er–2010er – Karriere als Sportreporter (u. a. Premiere, später Sky)
  • 2. August 2025 – Tod an Leukämie in Krefeld
  • August 2025 – Bekanntwerden des letzten Wunsches (Bestattung auf Schalker Fan-Feld)
  • 22. August 2025 – Beisetzung auf dem Fan-Feld nach Spendenaktion

Faktencheck: Was wir sicher wissen – und was nicht

Bestätigte Fakten

  • Todesdatum: 2. August 2025 (ZDFheute)
  • Todesursache: Leukämie (ZDFheute)
  • Letzter Wunsch: Bestattung auf Schalker Fan-Feld (ZDFheute)
  • Lebensgefährtin vorhanden (Süddeutsche Zeitung / dpa)
  • Beruf als Sportmoderator (Sky Sport)

Was unklar ist

  • Finanzielle Armut („offenbar verarmt“) – nicht offiziell bestätigt (Express)
  • Ob eine Eheschließung stattfand
  • Ob er einen Schlaganfall erlitt (Gerücht, unbelegt)
  • Anzahl der Kinder – eine Tochter wird genannt, aber nicht amtlich bestätigt (ZDFheute)

Stimmen zum Tod von Ulli Potofski

„Er wollte seine Schalke-Handtücher in den Vereinsfarben mit ins Krankenhaus nehmen. Der Verein war sein Leben.“

– Lebensgefährtin, zitiert von Süddeutsche Zeitung / dpa (Nachrichtenagentur)

„Ulli Potofski war nicht nur ein herausragender Reporter, sondern ein großer Schalker. Wir trauern um einen Teil unserer Familie.“

– FC Schalke 04, zitiert von t-online (Nachrichtenportal)

„Seine Lebensgeschichte zeigt, wie zerbrechlich die Existenz eines freien Journalisten sein kann – und wie wichtig Solidarität ist.“

– Frankfurter Rundschau (überregionale Tageszeitung)

Die Geschichte von Ulli Potofski ist mehr als die eines tragischen Todes. Sie ist ein Aufruf, die Altersarmut unter freiberuflichen Sportjournalisten ernster zu nehmen – und ein Beleg dafür, dass eine Fangemeinschaft, wenn sie zusammenhält, echte Wunder bewirken kann. Für die Schalke-Fans und die gesamte Fußballfamilie ist die Botschaft klar: Niemand, der so sehr geliebt hat, sollte am Ende vergessen und mittellos dastehen.

Häufig gestellte Fragen

Welche Rolle spielte Sky im Leben von Ulli Potofski?

Sky (früher Premiere) war sein langjähriger Arbeitgeber. Er kommentierte dort über zwei Jahrzehnte hinweg Bundesliga-Spiele und prägte die Fußballberichterstattung mit seiner markanten Stimme (Sky Sport).

Welche Auszeichnungen erhielt Ulli Potofski?

Offizielle Auszeichnungen sind nicht umfassend dokumentiert. Bekannt ist, dass er für seine langjährige Berichterstattung von Fußballfonds und Vereinen gewürdigt wurde.

Gibt es eine Stiftung oder Gedenkstätte für ihn?

Eine eigene Stiftung existiert nicht. Die Stiftung Schalker Markt hat die Spendenaktion für sein Begräbnis organisiert. Das Schalker Fan-Feld dient als dauerhafte Gedenkstätte.

Wie lange war Ulli Potofski als Sportreporter tätig?

Etwa vier Jahrzehnte – von den späten 1970er-Jahren bis zu seinem Tod 2025 (WEB.DE).

Welche Fußballereignisse kommentierte er besonders gern?

Er äußerte oft seine besondere Liebe zu Spielen des FC Schalke 04. Revierderbys waren ihm ein besonderes Anliegen.

War Ulli Potofski auch als Buchautor bekannt?

Ja, er veröffentlichte Kinderbücher und Fußballgeschichten, unter anderem „Tor! Die schönsten Fußballgeschichten“.

Wie kann man Ulli Potofski gedenken?

Durch Besuche des Schalker Fan-Feldes oder durch Spenden an Organisationen, die sich für notleidende ehemalige Sportjournalisten einsetzen.



Christian Jung
Christian JungRedaktionsmitarbeiter

Christian Jung ist Senior Reporter bei Sonderbriefing.